Magazin Beitrag «Stadthelm Winterthur»

Der Stadthelm – ein Charity- und Präventionsprojekt

Es waren die Winterthurer Velohändler, die 2016 als erste das bis dahin erst in Deutschland bekannte Charity- und Präventionsprojekt «Stadthelm» in die Schweiz brachten. Lanciert zur Frühlings-Ausstellung 2016 sind seither über tausend Winterthurer Stadthelme verkauft worden.

Charity: von jedem verkauften Stadthelm gehen Fr. 5.— an die Stiftung Fragile Suisse. Sie unterstützt Menschen mit einer Hirnverletzung und ihre Angehörigen mit einem breit gefächerten Angebot. www.fragile.ch

Prävention: Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Tragen eines Velohelms das Risiko einer Kopfverletzung im Strassenverkehr um bis zu 50% senkt. Velohelme funktionieren als Knautschzone und mindern bei einem Sturz die Energie, die auf den Kopf einwirkt.

Die Stadt Winterthur hat das Projekt Stadthelm sehr begrüsst. Die Vorsteherin des Departements Sicherheit und Umwelt, Stadträtin Barbara Günthard-Maier (FDP), trägt den Helm selber, und auch die Velopatrouille der Winterthurer Stadtpolizei rückt nur aus mit «Stadthelm auf». Auch in anderen Schweizer Städten sind inzwischen Stadthelme erhältlich.

Am 26. März 2018 werden Vertreter des Helmherstellers Abus, die Winterthurer Stadträtin Barbara Günthard-Maier und Vertreter der Winterthurer Velohändler der Stiftung Fragile Suisse erstmals einen Check in Höhe von Fr. 12’000.— überreichen. Rund die Hälfte dieses Betrages stammt aus dem Verkauf des Stadthelm Winterthur, die andere Hälfte tragen alle anderen Schweizer Städte bei. Eine Liste der Stadthelm-Verkaufsstellen in Winterthur findet sich hier: http://www.stadthelm.ch/ch/Haendlersuche.

Fateba ist von Anfang an dabei. Der Helm kostet Fr. 109.90, ist erhältlich in schwarz matt und weiss matt und in zwei verschiedenen Grössen. Jeder Helm hat reflektierende Elemente, ein grosses, dreieckiges Warnlicht und einen separaten Regenüberzug.