Das Fateba -Team

Markus Hänni

Gesch.führer/Verkauf

Markus Hänni, geb. 1962 in Winterthur. Schulen in Winterthur, 1978 Abschluss mit Handelsdiplom an der Kanti Büelrain. Zusammen mit Alois Bachmann 1983 Gründer der Fateba, Bachmann & Co. zur Entwicklung des Fateba-Liegerades. 1998 Umwandlung in die Fateba AG und Bezug des Ladenlokals an der Turmhaldenstrasse 6. Hat in den vergangenen 38 Jahren nie etwas anderes gemacht als den Geschäftsführer bei Fateba und meint tatsächlich, er führe ein abwechslungsreiches Leben.

markus.haenni@fateba.ch

Stephan Scholz

Werkstatt-Leiter

Stephan Scholz, geb. 1973 in Frankfurt a/M., kam 1996 über einen Studentenjob zu Riese & Müller (damals 5 Mitarbeiter stark!), wo er bis 2000 blieb. Für die Lehre zum Motorrad-Mechaniker musste er zur Firma Rainer Nagel in Darmstadt wechseln, wo er 2003 die Lehre als Prüfungsbester in ganz Hessen abschloss. Mit dem Lehrabschluss in der Tasche ging er zurück zu Riese & Müller. Dort arbeitete er zunächst als Qualitätsmanager und bildete sich in dieser Zeit an der Bundesfachschule Frankfurt zum Zweirad-Mechanikermeister weiter.  Ab 2006 war er bei Riese & Müller für die Lehrlings-Ausbildung zuständig.

2009 verschlug es ihn in die Schweiz, wo er eine Stelle als Leiter einer Zürcher Velo-Werkstatt antrat. Von 2011 bis 2014 montierte er bei Tour de Suisse in Kreuzlingen Neuvelos auf. Seit Juli 2014 erleidet – äh – leitet Stephan die Fateba-Werkstatt, wo er nicht nur täglich zig Velos repariert, sondern auch Dreh- und Angelpunkt für Kunden und Mitarbeiter ist. So geht es Leuten, die Lösungen kennen, wo andere nur Probleme sehen.

stephan.scholz@fateba.ch

Denis Uzelac

Rahmenbau

Denis Uzelac, geb. 1978 in Winterthur, gelernter Metallbau-Schlosser, bei Fateba seit 1999, exakt seit seinem halben Leben also. Denis fertigt die Fateba Longbikes und baut Mass-Rahmen für Kunden der Fateba. Er schweisst meisterhaft, egal ob Stahl oder Alu. Bei Rahmenbrüchen, gestauchten Gabeln, festgefressenen Sattelstützen oder ausgerissenen Gewinden ist er der Retter in der Not. Er verantwortet aber auch grosse Teile der Ladeneinrichtung und hilft im Laden mit, vorzugsweise in der Montage der Longbikes. Denis arbeitet Teilzeit, mit variablem Pensum.

werkstatt@fateba.ch

Jérôme Odier

Verkäufer / Mechaniker

Jérôme Odier, geb. 1991 in Nizza, Frankreich. Dipl.Ing. (Master Degree) der Wasserwissenschaften am Polytech in Montpellier, Frankreich. Kam Anfang 2018 in die Schweiz und platzte zufällig bei Fateba herein auf der Suche nach einem Job in der Velobranche, einfach, weil er gern mit Velos arbeite, wie er in gebrochenem Deutsch sagte. Er erhielt den Job und war kurz darauf der erste Lehrling der Fateba überhaupt, denn Jérôme wollte unbedingt noch die Lehre zum Fahrradmechaniker EFZ machen. Inzwischen hat er die Lehre sehr erfolgreich abgeschlossen, hat nebenbei von 0 auf 100 deutsch gelernt, versteht bestens Schwiizertütsch und spricht es auch, wenn er will. Aktuelles Lieblingswort: huereguet.

werkstatt@fateba.ch

Kathleen Rhyner

Mechanikerin

Kathleen Rhyner, Jg. 1999, arbeitet seit September 2019 bei uns wieder auf ihrem gelernten Beruf als Fahrradmechanikerin EFZ. Nach der Lehre beim Wülflinger Bikedoc Thomas Kessler und einer  Anstellung bei Veloplus Winterthur hat sie einige Jobs ausprobiert. Schon Velomechanikerin bei Fateba machte sie noch nebenbei das Bürofachdiplom. Während 15 Monaten war sie die einzige Frau in der Fateba-Werkstatt. Als eine Stelle frei wurde, nutzte sie die Gelegenheit und holte ihre ehemalige Berufsschulfreundin Dafina zur Fateba. Kathleen ist immer einfach SUPER, ausser dann, wenn sie grad ein Glüstli hat, weil der Magen leer ist, dringend eine geraucht werden muss oder sie doch etwas zu wenig geschlafen hat.

werkstatt@fateba.ch

Niclas Hoost

Mechaniker-Lehrling

Das frischeste Gesicht gehört dem Stift. Niclas Hoost, Jg. 2004, hat sich bei uns auf den dreijährigen Weg zum Fahrradmechaniker EFZ gemacht. Sein Weg ist besonders lang: über 58000 km liegen vor ihm bis zu seinem Ziel, der Lehrabschlussprüfung LAP im Jahr 2022.  So kommt’s halt, wenn man täglich über zwei Stunden zwischen Wohn- und Arbeitsort zurückzulegen hat. Aber inzwischen hat er  das zweite Lehrjahr gut gemeistert, es sind nur noch etwa 19000 km bis ins Ziel. Seine Freizeit gehört dem Sport: Niclas ist ein begabter Leichtathlet, soeben hat er sich qualifiziert für die deutsche Meisterschaft im Hürdenlauf in der Kategorie der U18- bis U20-jährigen. Besonders gern mag er aber auch – Vorsicht – Speerwerfen.

werkstatt@fateba.ch

Dafina Kastrati

Mechanikerin

Dafina Kastrati, geb. 1994, hat von 2014 bis 2017 beim Gleis 5 in Kloten die Velomech-Lehre gemacht und als Fahrradmechanikerin EFZ abgeschlossen. Danach hat sie weitere Berufserfahrung gesammelt in anderen Velogeschäften, zuletzt als Leiterin einer Velowerkstatt mit 4 Angestellten.  Dafina arbeitet seit Anfang Januar 2021 als Werkstudentin mit einem 40%-Pensum in der Fateba-Werkstatt. Sie finanziert damit ihr Studium an der Ostschweizer Fachhochschule Rapperswil. Mittlerweile im 3. Semester rückt ihr Ziel «Wirtschaftsingenieurin» immer näher. So, wie Dafina zupackt, wird sie bald nicht mehr Velos reparieren, sondern eine Velofabrik dirigieren – oder eigentlich noch lieber eine UN-Friedenstruppe.

werkstatt@fateba.ch

Nabas Ibrahim Nuri

Fahrrad-Assistent

Nabas, geb. 1980 in Erbil im irakischen Kurdistan, lernte Automechaniker, schuf sich über die Jahre eine Existenz als Garagist, bis er und seine Frau wegen ihres westlichen Lebensstils von konservativen religiösen Eiferern an Leib und Leben bedroht wurden. 2015 flüchtete er mit Frau und den zwei Kindern vor der terroristischen Bedrohung und landete nach 2-monatiger Flucht, meist zu Fuss, über die Türkei, Bulgarien und Serbien schliesslich in Kreuzlingen. Zwei Jahre verbrachten sie beschäftigungslos in Asylunterkünften, meist zu viert in einem Zimmer. Inzwischen sind sie als Flüchtlinge anerkannt und haben den B-Ausweis. Oberste Ziele waren und sind Deutsch lernen und Arbeit finden. Eine erste Beschäftigung war ein 6-monatiges Praktikum im Integrationsprojekt Züri rollt. Dann war Nabas einer der ersten Absolventen der von Veloplus geschaffenen Velo-Academy, die praxisorientiert Grundlagen des Velomechaniker-Berufes vermittelt. Eine feste Anstellung fand er danach aber keine. Seit dem 1. Juni 2021 arbeitet Nabas als Fahrrad-Assistent in einem knappen 30 %-Pensum bei Fateba, wo er neu angelieferte Velos verkaufsfertig aufbaut oder bei internen Arbeiten mithilft. Seine Frau ist in Ausbildung zur Hauspflegerin, und die beiden Buben (15 und 9 Jahre alt) gehen zur Schule. Familie Ibrahim braucht einfach Zeit zum Einleben und Lernen, in einigen Jahren werden sie nicht mehr auf Hilfe angewiesen sein. Wir zollen Respekt und drücken die Daumen, es wird gut kommen.

werkstatt@fateba.ch