Das Fateba -Team

Manuel Schmuki

Velomechaniker-Lehrling

Manuel Schmuki, geb. 2008, hat im August 2023 seine Lehre zum Fahrradmechaniker EFZ angetreten.  Schon im Dezember 2023 ist der Lehrbetrieb finanziell entgleist und hat gecrasht. Nach nur viereinhalb Monaten Lehre ist Manuel überraschend mit leeren Händen dagestanden. Sein dringliches Bewerbungsmail hat dazu geführt, dass wir ungeplant zu einem weiteren Lehrling gekommen sind.
Jetzt bereitet sich der 3. Jahr-Lehrling schon auf die LAP vor. Er will mit Denis Uzelac von Marenda Cycles seinen eigenen Velorahmen bauen und ihn dann mit spektakulären Veloteilen aufmontieren. Zwar hat seine Abschlussarbeit keinen Motor, aber am Antrieb fehlt es ihm ja nicht.

Niclas Hoost

Velomechaniker / Verkäufer

Niclas, geb. 2004, ist als Lehrling 2019 bei uns gestartet und drei Jahre später zielsicher gelandet als frisch diplomierter Fahrradmechaniker EFZ. Als Abschlussarbeit hat er sich einen Rennrad-Rahmen gelötet und mit edlen Teilen aufgebaut, ein echter Hingucker ist es geworden und pfeilschnell soll er auch sein. Nach der Lehre heben viele gleich wieder ab in alle möglichen Richtungen und kehren dem Lehrbetrieb oder gar der Branche den Rücken zu. Niclas nicht. Er hat bleiben wollen – zur grossen Freude des ganzen Teams. Und er bekommt gleich eine zusätzliche Aufgabe, er steht dem Lehrling zur Seite und führt ihn ins Metier ein.

In seiner Freizeit ist Niclas kaum zu bremsen: Über 15 Jahre sprintete er durch die Leichtathletik, jetzt gibt er im Rennsport Vollgas. Bleibt nur die Frage, ob er Velos auch so rasant repariert, wie er mit dem Kart um die Kurven jagt.

werkstatt@fateba.ch

Stephan Scholz

Werkstatt-Leiter / Fahrradmechaniker-Meister

Stephan Scholz, geb. 1973 in Frankfurt a/M., kam 1996 über einen Studentenjob zu Riese & Müller (damals 5 Mitarbeiter stark!), wo er bis 2000 blieb. Für die Lehre zum Motorrad-Mechaniker musste er zur Firma Rainer Nagel in Darmstadt wechseln, wo er 2003 die Lehre als Prüfungsbester in ganz Hessen abschloss. Mit dem Lehrabschluss in der Tasche ging er zurück zu Riese & Müller. Dort arbeitete er zunächst als Qualitätsmanager und bildete sich in dieser Zeit an der Bundesfachschule Frankfurt zum Zweirad-Mechanikermeister weiter.  Ab 2006 war er bei Riese & Müller für die Lehrlings-Ausbildung zuständig.

2009 verschlug es ihn in die Schweiz, wo er eine Stelle als Leiter einer Zürcher Velo-Werkstatt antrat. Von 2011 bis 2014 montierte er bei Tour de Suisse in Kreuzlingen Neuvelos auf. Seit Juli 2014 erleidet – äh – leitet Stephan die Fateba-Werkstatt, wo er nicht nur täglich zig Velos repariert, sondern auch Dreh- und Angelpunkt für Kunden und Mitarbeiter ist. So geht es Leuten, die Lösungen kennen, wo andere nur Probleme sehen.

stephan.scholz@fateba.ch

Joel Medina

Velomechaniker

Joel Medina, geb. 1987, im Team seit Januar 2026. Früh schon weiss er, was er sein will: Fussballprofi. 8-jährig tritt er in die Nachwuchs-Sportschule des FC-Lugano ein. Später wechselt er in die Nachwuchsschule des FC Basel. Als Basler U-19 Spieler verletzt er sich am Fussgelenk. Er merkt, das mit dem Fussballprofi muss nicht zwingend sein. Er lernt das Schreinerhandwerk, arbeitet bei einem schwedischen Möbelgiganten, aber nein, das ist es nicht. Er probiert es bei einem privaten Sicherheitsdienst, macht noch die RS als Grenadier, und schon ist er 25 Jahre alt. Ein Jugendfreund aus der Zeit in Lugano hat in Zürich eine Velowerkstatt eröffnet. Velomech, warum nicht? Drei Jahre später ist er gelernter Fahrradmechaniker EFZ. Er jobbt innerhalb der Branche, als Mech, als Monteur, er wird Werkstattleiter, später Schulungsleiter bei Ochsner Sport und zuletzt arbeitet er als Berufsbildner mit agogischem Auftrag in einer gemeinnützigen Stiftung. Joel treibt viel Sport (Gym, Fussball, Squash, Rennrad fahren und Biken…) und er will die Private Pilot License erwerben. Ob er überhaupt Zeit hat für sein 100%-Pensum bei Fateba? Hundertpro sicher scho, meint der Pro.

werkstatt@fateba.ch

Bilintx Knörr Rekondo

Velomechaniker

Bilintx Knörr Rekondo, geb. 1983 in Vitoria-Gasteiz, einer Stadt im Süden des Baskenlandes, kommt früh in Kontakt mit der Velowelt. Die Familienfirma, ein international aufgestellter Frischgetränkehersteller, sponsort das Radsportteam KAS, das von den 60-er bis in die 80-er Jahre zu den erfolgreichen Rennsportteams gehört (Jean Kelly, Acacio da Silva..).
Er beginnt ein Studium der Politikwissenschaften. Im dritten Studienjahr wechselt er nach Edinburgh, um dort weiter zu studieren. Erstes Geld verdient er als Rickshaw-Fahrer und Velomechaniker. Nachdem er das gesamte Wissen seines Chefs Phil Varley aufgesogen hat, kehrt er zurück ins Paìs Vasco, wo er ein Velogeschäft gründet: Adbikers.
Nach sechs Jahren vermietet er sein Geschäft einem seiner Mitarbeiter. Er geht auf grosse Velotour, pedaliert bis nach Thailand. Während der Reise erhält er über Umwege überraschend ein Angebot von Velo Lukas, einem Züricher Velohändler. Obwohl er kein Deutsch spricht und die Schweiz nicht kennt, kommt er nach Zürich. Er bringt es bis zum Filialleiter, wechselt dann aber ins Zürcher Integrationsprojekt Züri rollt, weil er sich dort in der sozialen Arbeit weiterbilden kann.
In der Schweiz lernt er seine Frau kennen, die Mutter seiner kleinen Tochter. Seine Frau wird von der UN als Leiterin eines UNED berufen, eines United Nations Environmental Programs. Arbeitsort: Bangkok/Thailand. Die Familie zügelt nach Bangkok. Bilintx will sein altes Leben nicht vollständig aufgeben. Einen Teil des Jahres möchte er weiterhin als Velomech in der Schweiz arbeiten, am liebsten in einem Veloladen, wo er seine grosse Erfahrung mit Reise- und Expeditionsvelos einbringen kann, einem Laden wie Fateba.

werkstatt@fateba.ch

Markus Hänni

Gesch.führer/Verkauf

Markus Hänni, geb. 1962 in Winterthur. Abschluss der Schulzeit mit Handelsdiplom. Zusammen mit Alois Bachmann 1983 Gründer der Fateba, Bachmann & Co. zur Entwicklung des Fateba-Liegerades. Seither ununterbrochen Geschäftsführer der Fateba.

Den Alten kennt man seit Jahrzehnten von der gleichnamigen Sendung. Er löst Kriminalfälle publikumswirksam zur besten Sendezeit in genau 60 Minuten. Der Alte hier ist auch noch auf Sendung, aber ganz ohne Publikum. Seit 39 Jahren ist er im Winterthurer Velomilieu als Kleindealer tätig. Er vertickt Velos und zunehmend E-Bikes an Überzeugungs-, oft sogar an Wiederholungstäter. Meist Süchtige, die Entzugssymptome zeigen, wenn ihre heisse Ware zur Pflege oder Reparatur muss. Denn wenn technische Mängel auftreten, kann die Ware gefährlich werden, todgefährlich. Um die Ermittler im Zaun zu halten, lässt der Alte sein Team die Servicefälle zu jeder Tageszeit lösen. Häufig reichen 60 Minuten pro Fall bei weitem nicht. Wie lange wird er sich noch halten können? Fortsetzung folgt auf diesem Kanal.

markus.haenni@fateba.ch

Denis Uzelac

Rahmenbauer, Marenda Cycles

Denis Uzelac, geb. 1978 in Winterthur, gelernter Metallbau-Schlosser, bei Fateba von 1999 bis 2025, seit 2026 selbständig mit Marenda Cycles.
Sein Wirkungsort ist die Rahmenbauerei am Oberen Deutweg. Dort stehen schwere alte Maschinen wie Drehbank, Fräsen, Sägen, Schleif- und Biegeapparate. Umgeben von Lagergestellen für Rohre, Stäbe und Metallprofile schweisst und lötet er dort Massrahmen für anspruchsvolle Kundinnen und Kunden. Er gibt Kurse im Rahmenbau, und, wenn jemand einen eigenen Rahmen bauen möchte, steht er beratend und helfend zur Zeite. Gefragt ist sein Können auch immer dann, wenn etwas Metallenes gerissen, gebrochen oder gestaucht ist. Kaputte Velorahmen, verbogene Gabeln, festsitzende Sattelstützen oder ausgerissene Gewinde, er kriegt’s wieder hin. Denis fertigt im Auftragsverhältnis weiterhin die Fateba Longbikes.
Leider arbeitet Denis ganz und gar nicht gern zu fixen Zeiten, oft legt er erst los, wenn andere in den wohlverdienten Feierabend gehen. Selbständig war er schon immer, aber als selbständiger Unternehmer muss er jetzt noch selbständiger sein. Sorgen machen wir uns keine um ihn: als genialer Handwerker ist er überall gefragt, aber nicht um den Preis der Selbständigkeit.

info@marenda-cycles.ch