Die Idee zum Liegerad teilen wir mit Zeitgenossen - und im Geiste Verwandten aus vergangenen Zeiten.

 Allg - Challandes Sesselrad

 

Aus einem welschen Privatarchiv stammt diese Fotografie eines formvollendeten

Sesselrads, das dem Liegeradpionier Challand zugesprochen wird und aus dem

Jahr 1895 stammen dürfte.  

Zugesandt hat uns dieses wichtige Zeitdokument Urs Schuler aus Arisdorf - vielen

herzlichen Dank!

 

 

Vom Sattel zum Sitz 

 

Ewig drückt der Sattel

"Wie man sich bettet, so liegt man", weiss der

Volksmund, und dass man also wählen kann, wie

man zu liegen kommt. Zum Velofahren aber hockt 

sich alles auf den Sattel, wohin denn sonst. Und

wenn's drückt und reibt, kürzt man die Tour halt

ab. Oder beisst auf die Zähne, wie die wahren

Sportsfreunde. Gibt es denn wirklich keine Alter-

native zum Sattel?

 

Zurücklehnen zum Vorankommen

Die Alternative heisst Longbike. Denn beim Longbike

ist alles anders, ver - rückt! Man darf Platz nehmen

auf einem gefederten Sitz mit langer Rückenlehne,

man darf sich, um voranzukommen, zurücklehnen,

darf die Arme hängen lassen und die Hände an den

Lenker legen. Ein Bein hebt man leicht an, legt den

Fuss auf's Pedal, ein entschlossener Stoss und schon

kommt alles ins Rollen. Sofort nimmt der Lieger Fahrt

auf, die Reise kann beginnen.

 

Reisen

Fateba Longbikes sind Reiselimousinen. Sie sind komfor-

tabel, belastbar, spurtreu und erstaunlich wendig. Aber

es sind auch Sportgeräte, denn wer vorankommen will,

muss Leistung bringen. Wer schneller als andere sein will,

wird nicht um regelmässiges Training herumkommen.

Messen Sie aber die Leistung nicht stur in "Kilometer

pro Stunde", messen Sie lieber den "Genuss pro Sekunde"!

 

Blickfelder

Denn von einem der grossen Trümpfe des Longbike-Fah-

rens war noch nicht die Rede. Es geht um das, was man

sieht beim Fahren. Der sportliche Normalradler mit seiner

nach vorn gebeugten Haltung fixiert mit dem Blick den

Flecken Asphalt vor seinem Vorderrad. Der Longbiker in

aufrechter, relaxter Haltung lässt den Blick schweifen.

Sein Blickfeld ist ein Panorama, nicht ein Strassenfleck.

 

Ausdauer

Je länger die Fahrt geht, desto mehr an Eindrücken hat

man mit allen Sinnen aufgenommen, und hat dabei ganz

vergessen, wie viel man gleichzeitig körperlich geleistet hat.

Steigt man nach Stunden vom Longbike, spürt man, dass

die Knie weich geworden sind, vielleicht zieht es in den

Oberschenkel-Muskeln, aber man fühlt sich irgendwie satt

und zufrieden. Jetzt eine Dusche und eine kulinarische

Stärkung, und man ist erholt und bereit für neue Unterneh-

men.

 

Selber erfahren

Wenn Sie wissen wollen, wie es für Sie wäre, ein Longbike

zu steuern, können Sie das selber herausfinden. Sie können

das Longbike bei uns Probe fahren oder auch ein paar Tage

mieten. Kontaktieren Sie uns!